Posted On October 5, 2025

AXA Krankenkasse erhöht die PKV Beiträge 2026

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Zum Jahreswechsel 2026 müssen auch bei der AXA private Krankenversicherung viele Versicherte mit höheren PKV-Beiträgen rechnen. Für das PKV-Neugeschäft sind schon jetzt Tarife mit Beitragsanpassungen bekannt – mögliche Änderungen bei alten Bestands- und Bisex-Tarifen folgen erfahrungsgemäß später. Welche Tarife 2026 teurer werden und wie Sie Ihre Beiträge dennoch stabil halten können, lesen Sie hier.

Diese AXA-Tarife sind 2026 im PKV Neugeschäft betroffen

Hinweis: Hier finden Sie repräsentative Durchschnittswerte. Die individuelle Höhe der Beitragsanpassung hängt immer von Alter, Eintrittsjahr und dem gewählten Leistungsumfang ab. Die folgende Übersicht gibt alle bisher von der AXA bekannt gegebenen Daten zur Beitragsanpassung 2026 wider. Konkrete Prozentwerte je Alterskohorte ergänzen wir, sobald sie offiziell bekannt werden.

Vollkostenversicherung private Krankenversicherung

Tarif Erwachsene Kinder/Jugendliche Ø Erhöhung 2026

ActiveMe-U

+ 12 %

+ 8 % Kinder
+ 49 % Jugendliche

folgt

ELBonus-U

+ 10 %

+ 12 % Kinder
+ 65 % Jugendliche

folgt

GEXTRA1U

stabil

Kinder stabil

Jugendliche folgt

folgt

GEXTRA2U

stabil

Kinder stabil
Jugendliche folgt

folgt

GEXTRA3U

stabil

Kinder stabil
Jugendliche folgt

folgt

Komfort Zahn-U

stabil

+ 21 % Kinder
+ 20 % Jugendliche

folgt

Kompakt Zahn-U

stabil

+ 20 % Kinder
+ 12 % Jugendliche

folgt

Prem Zahn-U

 stabil

+21 % Kinder
+20 % Jugendliche

folgt

Stand: 09.2025

Warum erhöht die AXA 2026 die PKV Beiträge?

Man weiß ja, dass alles teurer wird, und rechnet insofern auch mit steigenden PKV-Beiträgen. Bei den privaten Krankenversicherungen hängen Beitragsanpassungen vor allem von den sogenannten „auslösenden Faktoren“ ab. Damit hat der Gesetzgeber Schwellenwerte zu Leistungsausgaben und Sterblichkeit definiert. Stellt die AXA bei der jährlichen Prüfung aller PKV-Tarife fest, dass Tarife diese Grenzen dauerhaft überschreiten, müssen sie reagieren.

Ein wenig Spielraum bleibt den Versicherungen nur dabei, ob sie für Beitragsanpassungen Abweichungen erst bei 10 Prozent oder bereits bei 5 Prozent prüfen bzw. veranlassen wollen. Der Standard ist 10 Prozent, je nach Tarifbedingungen kann aber auch die reduzierte Grenze von 5 Prozent vereinbart werden. Hier noch ein interessanter Zusammenhang: Gilt die 5-Prozent-Schwelle, ist es wahrscheinlicher, dass die Beitragserhöhung nicht so hoch ausfällt, da ja früher auf Abweichungen reagiert werden kann. Andersherum kann das Abwarten auf eine Abweichung von mehr als 10 Prozent zu sprunghaften Anpassungen, nicht selten im zweistelligen Bereich, führen.

Gründe für Beitragsanpassungen in der privaten Krankenversicherung

  • allgemeine Inflation (zum Vergleich: 2024 lagen die Verbraucherpreise um 19,9 % höher als 2019!)
  • medizinische Inflation (teure Medikamente, neue Therapien)
  • steigende Lebenserwartung und damit längere Versicherungs- und Leistungsdauer
  • niedriges Zinsniveau bzw. Rechnungszins bewirken folglich geringere Kapitalerträge aus den Alterungsrückstellungen

An der folgenden Grafik mit der Beitragsentwicklung bei der AXA für die letzten Jahre lässt sich erkennen, dass die PKV-Beiträge – wie bei allen PKV-Unternehmen – kontinuierlich steigen. Für einige Versicherte bei der AXA steht 2026 eine Beitragserhöhung an – teilweise nicht die erste innerhalb weniger Jahre:

Warum kommt es zu Beitragssprüngen bzw wie funktioniert der Bündelungseffekt?

  • Liegt der festgestellte Anpassungsbedarf unter 5 Prozent (bei Tarifen mit dieser Vorgabe), darf dieser normalerweise nicht erhöht werden. Bleibt der Bedarf auch die folgenden zwei Jahre auf diesem Niveau und steigt er im dritten Jahr z. B. auf 6 Prozent, dann darf bzw. muss die AXA diesen Tarif anpassen. Da die vorgeschriebene Anpassung die in den Vorjahren „vermiedene“ Steigerung ausgleichen muss, kommt es zum sogenannten „Bündelungseffekt“, wobei eine einmalige Erhöhung durchaus auch zweistellig ausfallen kann.
  • Ein Beispiel: 4 % + 4 % + 6 % ergeben kumuliert rund +14 %.

Wann besteht eine Pflicht zur Beitragsanpassung?

  • Die entscheidende Schwelle sind 10 Prozent Anpassungsbedarf. Wird diese Grenze erreicht, müssen spätestens jetzt die Beiträge in den betreffenden Tarifen angepasst werden. Falls in Tarifen der vertragliche 5 %-Trigger gilt, muss die AXA entsprechend früher reagieren, wenn die Abweichung als nicht vorübergehend eingeschätzt wird.

Was können AXA-Versicherte jetzt tun?

Die gute Nachricht: Auf Beitragserhöhungen gibt es erfolgversprechende Antworten. Sie müssen nicht einfach hingenommen werden – schon gar nicht, wenn sie mehrere Jahre in Folge auftreten. Abhängig vom gewählten Tarif und der Versicherung haben Sie verschiedene Optionen.

1) Interner PKV-Tarifwechsel nach § 204 VVG

Nicht zufällig an erster Stelle steht der interne PKV-Tarifwechsel nach § 204 VVG. Er bietet das höchste Einsparpotenzial und ist unkompliziert und sofort umsetzbar. Bei diesem Wechsel in einen anderen geeigneten Tarif bei der AXA ergeben sich wichtige Kontinuitätsvorteile:

  • die gesammelten Altersrückstellungen bleiben vollständig erhalten
  • eine Gesundheitsprüfung ist nur für Mehrleistungen erforderlich
  • bereits erworbene leistungsfreie Jahre bzw. vertragliche Rechte bleiben bestehen
  • keine Kündigung nötig
  • die Versicherungsdauer läuft weiter

Entscheidend sind zwei Dinge: die Altersrückstellungen und die Gesundheitsprüfung. Bei einem schlichten Wechsel des Tarifs werden die Altersrückstellungen mitgenommen und es gilt – ohne erneute Gesundheitsprüfung – auch weiterhin der Gesundheitszustand von dem ursprünglichen Vertrag. Nur, wenn jemand in einen Tarif mit einem Leistungsupgrade wechselt, kann eine Gesundheitsprüfung nötig sein und für mittlerweile erworbene Krankheiten können Risikozuschläge vereinbart oder Leistungen ausgeschlossen werden.

Versicherte können meist zu allen Tarifserien der AXA wechseln, häufig auch in geschlossene Tarife, die für Neukundinnen und -kunden nicht mehr wählbar sind.

Die Vorteile des internen PKV Tarifwechsels im Überblick

  • Die Beiträge können durchschnittlich um 43 % gesenkt werden – ohne Anbieterwechsel und ohne neue Abschlusskosten
  • Die Altersrückstellungen bleiben vollständig erhalten, die Versicherungsdauer und Rechte bestehen wie bisher
  • Bei gleichwertigen Leistungen entfällt die Gesundheitsprüfung (bei Mehrleistungen wird auch nur für diese geprüft)
  • Feines Leistungs-Tuning möglich in den Bereichen stationär, ambulant, Zahn, Selbstbehalt etc.
  • Zugang zu allen Tarifserien, auch zu geschlossenen Alt-Tarifen
  • Ein Wechsel ist jederzeit zum Monatsersten des Folgemonats möglich
  • Bei einem Wechsel mit KVOptimal.de: Volle Transparenz durch saubere Gegenüberstellung „Alt vs. Neu“ mit klarer Netto-Ersparnis

Wichtig: Für Mehrleistungen kann eine Gesundheitsprüfung nötig werden, die ggf. Zusatzbeiträge vorsieht. Risikozuschläge wegen Leistungsverbesserungen können mit einem Mehrleistungsausschluss abgewendet werden, wobei solche Leistungskürzungen immer sorgfältig abgewogen werden sollten. Eine saubere Priorisierung nach Must-have- und Nice-to-have-Leistungen hilft hier.

Ein PKV-Tarifwechsel innerhalb der AXA ist häufig der beste Weg, um Beiträge zu senken und Leistungen sinnvoll zu ordnen.

2) Selbstbehalt anpassen

An zweiter Stelle kommt die Erhöhung des Selbstbehalts. Wer sich dafür entscheidet, einen höheren Eigenbetrag für medizinische Leistungen aus eigener Tasche zu bezahlen, wird mit einem Rabatt auf den monatlichen PKV-Beitrag belohnt. Auch diese Maßnahme greift unter Umständen sofort, wenn der Versicherer die Anpassung des Selbstbehalts jederzeit, also auch unterjährig, erlaubt.

Das Schrauben am Selbstbehalt ist nicht für alle gleichermaßen geeignet. Vor allem die, die selten krank sind bzw. Leistungen einreichen und kleinere Arztrechnungen problemlos selbst zahlen können, können damit einiges sparen. Ein höherer Selbstbehalt rechnet sich jedoch nur dann, wenn die zu erwartenden Eigenkosten unter der jährlichen Beitragsersparnis bleiben. Hier ist zu beachten, dass ein höherer Selbstbehalt zwar den PKV-Beitrag und damit auch den Arbeitgeberzuschuss reduziert, der höhere Selbstbehalt aber allein getragen werden muss. Auch steuerlich sollte einkalkuliert werden, dass der Selbstbehalt im Unterschied zu den PKV-Beiträgen steuerlich meist nicht absetzbar ist.

Vorteile bei der Erhöhung des Selbstbehalts

  • sofortige Beitragssenkung
  • steuerlich ggf. begünstigt
  • einfache Umsetzung

Wichtig: Bei Angestellten führt ein höherer Selbstbehalt zu niedrigeren Beiträgen – und damit auch zu einem geringeren Arbeitgeberzuschuss. Eine Erhöhung des Selbstbehalts lohnt sich daher nur, wenn die voraussichtlichen Eigenkosten unter der Beitragsersparnis liegen.

Unser Tipp: Am besten lassen Sie sich 1 bis 2 Szenarien (mit/ohne Einreichen von Rechnungen) durchrechnen, um über eine Erhöhung des Selbstbehalts zu entscheiden.

3) Leistungen gezielt justieren (Tarifoptimierung)

Beiträge können auch dadurch eingespart werden, wenn verzichtbare Leistungen aus dem Vertrag gekürzt werden. Mit anderen Worten: Wenn also der Gesundheitsschutz eng anliegend zum „Nutzungsprofil“ gestaltet wird. Vielleicht können Sie auf verzichtbare Leistungsbereiche wie freie Arztwahl, Chefarztbehandlung, Einbettzimmer, Heilpraktikerleistungen verzichten?  

Wohingegen keine Kürzung empfehlenswert ist, sind die Basics wie Hospiz- und Palliativleistungen, Rehabilitationsmaßnahmen, die Anschlussheilbehandlung sowie implantologische Leistungen beim Zahnersatz, die ein Basisschutz unbedingt beinhalten sollte.

4) Beitragsentlastungstarif (BET) nutzen

Wer keine akuten Geldsorgen hat, aber befürchtet, dass die PKV-Beiträge im Alter finanziell zur Belastung werden können, kann vorsorgen. Der Name ist Programm: Mit Beitragsentlastungstarifen wird ein Zusatzbeitrag angespart, der Ihre Beitragshöhe im Ruhestand garantiert reduziert. Da der BET-Beitrag meist bis zur Höchstgrenze vom Arbeitgeber hälftig bezuschusst wird (wie der PKV-Beitrag), ist er für Angestellte besonders attraktiv. Hinzu kommt, dass die BET-Beiträge steuerlich absetzbar sind.

Vorteile des Zusatzbeitrags BET

  • garantierte Entlastung im Rentenalter
  • AG-Zuschuss möglich
  • steuerlich begünstigt

Wichtig: Die Beitragshöhe sollte so gewählt werden, dass sie zuverlässig leistbar ist. BET-Verträge sollten idealerweise flexible Regeln zur Anpassung und Beendigung bieten und ggf. eine Beitragsbefreiung bei bestimmten Ereignissen vorsehen.

Unser Tipp: Lassen Sie sich das Szenario mit BET-Tarif samt Zuschuss und Steuern im Vergleich zur erwarteten Ruhestandsprämie durchrechnen.

5) Den Wechsel Ihrer privaten Krankenversicherung sorgfältig prüfen

Ein Wechsel ist eigentlich nur für Versicherte mit kurzer Versicherungsdauer denkbar. Das liegt an zwei Bedingungen:

  • Sie haben bisher wenig Altersrückstellungen angespart, die sie mit einer Kündigung und einem Wechsel der PKV teilweise oder sogar vollständig relativ „schmerzfrei“ verlieren können.
  • Sie sind eher jünger und statistisch betrachtet gesünder. Die unbedingt zu wiederholende Gesundheitsprüfung würde meist noch keine weiteren relevanten Risiken feststellen, die es zu versichern gibt. Anders als bei älteren und langjährig Versicherten, die in eine andere private Krankenversicherung wechseln wollen. Bei ihnen können sich mittlerweile erworbene Gesundheitsrisiken, Therapien etc. finanziell auswirken in Form von Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen.

Unser Tipp: Erst sollten alle internen Optionen wie Tarifwechsel oder eine Erhöhung des Selbstbehalts ausgeschöpft werden, bevor man sich zwei bis drei Angebote einholt und diese mit dem Fokus auf Netto-Gesamtkosten, Übertragungswerten (Altersrückstellungen), Leistungsdetails und Stabilität vergleicht.

Möchten Sie Ihre PKV kündigen? Hier ein Musterschreiben.

Risiken bei einer Kündigung und Wechsel der PKV

  • eine Gesundheitsprüfung kann zu Zuschlägen oder Leistungsausschlüssen führen
  • Altersrückstellungen können nur teilweise oder gar nicht mitgenommen werden

6) Erhöhung formal prüfen lassen

Eine Überprüfung von Vertragsunterlagen ist selbstverständlich immer angezeigt, weil Fehler überall passieren können. Immer wieder gibt es Meldungen von unwirksamen Beitragserhöhungen aufgrund von formellen Fehlern, die eine Beitragserhöhung unwirksam machen bzw. Nachberechnungen und Rückerstattungen zur Folge haben. Darauf können Sie achten:

  • Die Beitragserhöhung muss durch die Krankenversicherung förmlich und inhaltlich korrekt begründet sein
  • Wurden die Fristen eingehalten?
  • Für den Rechtsweg sollte eine juristische Vertretung unbedingt hinzugezogen werden, um eine Rückforderung zu erzielen. Weil die Kosten erheblich sein können, ist sorgfältig zu prüfen, ob sie dem Streitwert gerecht werden können.

Unser Tipp: Lassen Sie Ihre Unterlagen vollständig prüfen!

Kostenloser Quick Check Ihrer privaten Krankenversicherung zur AXA Beitragserhöhung

Die angekündigten PKV-Beitragsanpassungen bei der AXA sorgen bei vielen Versicherten für Ärger bis hin zu echten Geldsorgen: Soll ich bleiben, wechseln oder den Selbstbehalt anpassen?

Als Entscheidungshilfe nutzen Sie gern unsere kompakte Checkliste zur AXA Beitragserhöhung.

So verwenden Sie die PKV Checkliste

  1. Oben Name, Beitrag (EUR/Monat), Versicherungsdauer (Jahre), Alter eintragen.
  2. Die 9 Aussagen mit Ja/Nein abhaken – bei Bedarf kurze Notizen ergänzen.
  3. Ergebnis prüfen: ≥ 3× „Ja“ → Formular absenden.

Was passiert danach?

  • Wir prüfen Ihre Situation individuell:
    • interne Tarifalternativen (inkl. geschlossener Alt-Tarife),
    • sinnvolle Selbstbehalts-/Leistungsanpassungen,
    • Beitragsentlastungstarif,
    • ggf. externe Angebote (mit Übertragungswert)
    • und die formale Wirksamkeit der Erhöhung.
  • Sie erhalten eine klare Handlungsempfehlung mit Zahlen, Fristen und dem nächsten Schritt.

Unser Tipp: Laden Sie zusätzlich das Erhöhungsschreiben und die letzte Beitragsübersicht Ihrer Krankenversicherung hoch – das beschleunigt die Prüfung.

FAQ – AXA Beitragserhöhung 2026

Kommt 2026 eine Beitragserhöhung bei der AXA?

Ja, allein die Inflation sorgt für steigende Kosten, auch bei Versicherungsdienstleistungen. Aber auch die sogenannte medizinische Inflation mit unerwartet höheren Kosten für (innovative) Medikamente und Therapien wirkt hier. Genauso wie die steigende Lebenserwartung, die alle Sozialsysteme vor eine Herausforderung stellt. Beitragsanpassungen werden immer für die einzelnen Tarife beschlossen, wenn sie bestimmte Schwellenwerte übertreffen. Die individuelle Höhe der Beitragsanpassung richtet sich nach Alter, Eintrittsjahr und dem gewählten Leistungsumfang.

Unterscheiden sich Neugeschäft und Bestand bei den Anpassungen?

Ja, die Tarife für das Neugeschäft werden anders kalkuliert als Tarife für bestehende Verträge. Das kann zu abweichenden Anpassungstrends führen.

Kann ich intern wechseln – auch ohne Gesundheitsprüfung?

Ja. In der Regel verzichten die privaten Krankenversicherer auf eine Gesundheitsprüfung beim internen Tarifwechsel, wenn der neue Tarif keine relevanten zusätzlichen Leistungen bietet.

Was passiert mit meinen Alterungsrückstellungen bei internem bzw. externem Wechsel?

Das ist häufig der Knackpunkt. Beim internen Tarifwechsel nehmen die Versicherten ihre Altersrückstellungen ohne Verluste vollständig mit. Beim Wechsel zu einer anderen Versicherung bleibt zumindest ein Teil beim alten Versicherer. Dieser Verlust muss dann wieder neu aufgebaut werden, was die Beiträge automatisch erhöht.

Was ist der schnellste Hebel zur Nettosenkung meines Beitrags?

Hier sind gleich zwei Optionen zu nennen: Der interne Tarifwechsel ist zum Folgemonat möglich. Bei einem Wechsel mit KVoptimal.de werden die Beiträge um durchschnittlich bis zu 43 % gesenkt. Auch die Erhöhung des Selbstbehalts ist häufig sofort möglich und wirkt sich unmittelbar auf die Beitragshöhe aus.

Habe ich bei einer Erhöhung ein Sonderkündigungsrecht – und welche Fristen gelten?

Ja, allen Versicherten wird mit der Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht eingeräumt. In diesem Fall beträgt die Kündigungsfrist zwei Monate ab Erhalt der Änderungsmitteilung. Der Vertrag endet dann zum Zeitpunkt der Beitragsänderung, sofern eine nahtlose Weiterversicherung nachgewiesen werden kann.

Kann ich prüfen lassen, ob die Erhöhung formal korrekt ist?

Ja, unbedingt. Am besten lässt man die Unterlagen zur Beitragsanpassung von Versicherungsprofis prüfen. Werden dabei Unstimmigkeiten festgestellt, können weitere Maßnahmen folgen. Ein Rechtsweg ist jedoch meist teuer und steht gemessen an der Streitsumme meist im Verhältnis.

Was kann ich tun, wenn ich die höhere Prämie kurzfristig nicht zahlen kann?

Viele Versicherer lassen sich bei vorübergehenden Zahlungsschwierigkeiten mit absehbarem Ende auf eine Stundung der Beiträge ein. Theoretisch möglich ist es, temporär in den Notlagentarif zu wechseln, der günstiger ist, aber praktisch keine Leistungen bietet. Der Notlagentarif wird aber nicht beantragt, sondern die Versicherung stellt den Vertrag von betroffenen Versicherten automatisch um, wenn diese mit der Zahlung stark in Rückstand geraten. Auf diese Weise können Schulden vermieden bzw. abgebaut werden. Alternativ lässt sich prüfen, ob mit dem internen Tarifwechsel und der Erhöhung des Selbstbehalts ausreichende Beitragsentlastungen erzielt werden, die sofort wirken können.

Was bedeutet der Notlagentarif konkret und wie komme ich da wieder raus?

Einen Notlagentarif müssen alle privaten Krankenversicherungen anbieten. Er ist sehr günstig, bietet dafür aber nur eine Grundversorgung für akute Erkrankungen und Schmerzzustände. Um aus dem Notlagentarif wieder in den Regeltarif zurückzukehren, müssen zunächst alle offenen Beitragsrückstände, Säumniszuschläge und Mahnkosten beglichen werden. Die Rückkehr erfolgt dann am ersten Tag des übernächsten Monats nach der vollständigen Zahlung.

Wie wirken sich Anpassungen bei Verbeamteten bzw. bei der Beihilfe aus?

Anpassungen bei den Beihilfeleistungen führen zu einer entsprechenden Anpassung des Versicherungsschutzes in der PKV. Steigt der Beihilfesatz – z. B. bei Pensionierung oder bei mehreren Kindern – reduziert sich der PKV-Schutz und damit der Beitrag, da immer nur die Restkosten versichert werden müssen. Sinkt der Beihilfesatz – z. B. nach dem Wechsel der Position oder des Dienstherrn –, erhöhen sich der PKV-Schutz und entsprechend die Beiträge.

PKV-Beitragserhöhung kostenfrei prüfen lassen

Wir prüfen Ihre AXA-Beitragserhöhung und zeigen Ihnen konkrete und nachhaltige Tarifalternativen – ohne Verlust Ihrer Alterungsrückstellungen und bei gleichwertigem Leistungsniveau. Jetzt Unterlagen hochladen und Rückruf vereinbaren!



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